Arabica-Kaffee gibt frühe Gewinne ab, nachdem der Dollar auf ein 13‑Monats-Hoch steigt
Die Juli-Futures auf Arabica-Kaffee fallen um 0.97%, nachdem der Dollarindex auf ein 13‑Monats-Hoch gestiegen ist und damit Long-Positionen in Kaffee-Futures abgebaut wurden. Gleichzeitig stützen wechselhafte Regenprognosen für Brasilien, ein Rückgang der ICE-Arabica-Bestände auf ein 2.25‑Jahres-Tief und eine von NOAA erwartete 67%-Wahrscheinlichkeit für ein „Super El Niño“ die Preise. Belastend wirken der deutliche Exportanstieg aus Vietnam sowie die Erwartung einer großen Brasilien-Ernte laut USDA. Kurzfristig gilt der Dollar als preistreibender Faktor, während mittel- bis langfristig Wetter- und Lagerbestandsargumente dominieren.