Goldman Sachs senkt Gold-Ausblick für die zweite Jahreshälfte – zwei Gründe im Fokus

Goldman Sachs hat seine Prognose für Gold im zweiten Halbjahr gesenkt, nachdem die US-Notenbank die letzten zwei Zinssenkungen dieses Zyklus laut der Bank auf 2027 verschoben und die Forward Guidance aufgegeben hat. Der neue Fed-Chef Kevin Warsh stellt Preisstabilität in den Vordergrund, was die Erwartungen an mögliche Zinserhöhungen verstärkt. Zudem rechnet Goldman mit geringeren Zuflüssen in goldgedeckte ETFs, während eine Entspannung im Nahen Osten – inklusive einer 60-Tage-Route zu einem finalen Friedensabkommen zwischen den USA und Iran – die Nachfrage nach sicheren Häfen dämpft. Anhaltende Käufe der Zentralbanken (244 Tonnen im Q1 2026) stützen zwar, doch der veränderte Zinspfad belastet die Perspektiven.