Über 160 Billionen Won an Kryptowährungen fließen ins Ausland ab, während südkoreanische Börsen unter strengen Regeln stagnieren

Mehr als 160 Billionen koreanische Won (rund 110 Milliarden US-Dollar) an Krypto-Vermögen flossen im vergangenen Jahr von südkoreanischen Inlandsbörsen zu Offshore-Plattformen, wie ein gemeinsamer Bericht von Coingecko und Tiger Research vom 2. Januar zeigt. Der Bericht stellt fest, dass Südkorea, einer der aktivsten Märkte für digitale Vermögenswerte in Asien, sein lange diskutiertes Digital Asset Basic Act (DABA) seit Dezember aufgrund von Meinungsverschiedenheiten unter Regulierungsbehörden über die Stablecoin-Ausgabe verzögert hat, während das 2024 in Kraft getretene Virtual Asset User Protection Act weder Hebel- noch Derivatehandel abdeckt. Aju Press berichtete im November, dass sich die Anzahl der Großkonten koreanischer Investoren an ausländischen Börsen innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt hat, was sowohl die globale Markterholung als auch wachsende Unzufriedenheit mit Südkoreas restriktivem Handelsumfeld verdeutlicht. Die Studie ergab, dass Kryptowährungen in Südkorea mit 10 Millionen Investoren und Einnahmen von Plattformen wie Upbit und Bithumb in Höhe von mehreren Billionen Won zu einer wichtigen Anlageklasse geworden sind, kommt jedoch zu dem Schluss, dass das Wachstum lokaler Börsen stagniert ist, während Aktivitäten zu ausländischen Plattformen wie Binance und Bybit verlagert werden.