FCA halbiert fast die Zahl aktiver Ermittlungen und setzt auf schnellere, wirkungsstarke Durchsetzung
Am 2. Januar 2026 wurde berichtet, dass die britische Finanzaufsicht FCA seit 2022 ihre offenen Ermittlungen deutlich reduziert und rund 100 Fälle ohne formale Durchsetzungsmaßnahmen geschlossen hat. Bis Oktober 2025 sank die Zahl der aktiven Untersuchungen auf 124 von mehr als 230, während die Behörde auf weniger, schnellere Verfahren mit klaren Ergebnissen und hohen Strafzahlungen umstellte. In den vergangenen zwei Jahren erließ die FCA dennoch mehr Maßnahmen als im langfristigen Durchschnitt und konzentrierte sich auf größere Geldwäsche- und Compliance-Verstöße, während sie sich auf neue Kryptoasset- und Verhaltensregeln ab 2026 vorbereitet.