Mutmaßlicher Kopf eines Kryptobetrugs im Zusammenhang mit 15 Milliarden US‑Dollar Bitcoin-Beschlagnahme aus Kambodscha nach China abgeschoben

Am 6. Januar nahmen die Behörden in Kambodscha den Geschäftsmann Chen Zhi fest und schoben ihn nach China ab, wo ihm vorgeworfen wird, ein groß angelegtes Kryptobetrugs- und Geldwäschenetzwerk betrieben zu haben, das mit der Beschlagnahme von 127.000 BTC im Wert von rund 15 Milliarden US‑Dollar in Verbindung steht. Chen, Gründer der in Kambodscha ansässigen Prince Group, muss sich nun nach chinesischem Recht verantworten, während Ermittler darlegen, wie die mutmaßlichen Gelder über Briefkastenfirmen, Börsen und Mining-Betriebe geflossen sein sollen. Aufsichtsbehörden und Kryptounternehmen arbeiten daran, Vermögenswerte nachzuverfolgen und einzufrieren, wobei die gemeldeten Verluste in den USA durch ähnliche „Pig-Butchering“-Maschen im Jahr 2024 3,6 Milliarden US‑Dollar erreicht haben.