Kryptopolitik und Währungssouveränität prallen beim Davos-Forum 2026 aufeinander
Beim Weltwirtschaftsforum in Davos rückten Kryptowährungen am 23. Januar ins Zentrum politischer und finanzieller Debatten, wobei Zentralbankgouverneure warnten, digitale Vermögenswerte könnten die Währungssouveränität gefährden, während die Branche zugleich ihr Image als "illegale Währung" ablegt, berichtet BlockBeats. US-Präsident Donald Trump stellte die Krypto-Regulierung als Teil einer umfassenderen geopolitischen Strategie dar und forderte die rasche Verabschiedung des CLARITY Act zur Marktstruktur, um die Vereinigten Staaten als globalen Krypto-Hub zu positionieren, während der Gouverneur der Banque de France und andere europäische Zentralbankvertreter argumentierten, privat emittiertes Geld könne die Währungssouveränität gefährden, und strengere Aufsicht sowie die Entwicklung digitaler Zentralbankwährungen forderten. In Diskussionen über "Währungssouveränität" gingen die Positionen von Coinbase und der Banque de France auseinander: Der Coinbase-CEO hob die Dezentralisierung von Bitcoin gegenüber traditionellen Währungssystemen hervor, während die französische Seite die Bedeutung währungspolitischer Kontrolle und staatlicher Autorität betonte. BlockBeats stellte fest, dass Stablecoins, tokenisierte Vermögenswerte und Krypto-Infrastruktur zunehmend in die globale Finanzagenda von Davos eingebettet sind, obwohl regulatorische Ansätze weiterhin ungeklärt bleiben und ein Gesamtkonsens noch im Entstehen begriffen ist.