Bitcoin verharrt unter 90.000 US-Dollar bei nachlassender institutioneller Nachfrage
Bitcoin konnte am 23. Januar nicht über 90.000 US-Dollar steigen, was das Anlegervertrauen untergrub und die bärische Stimmung vertiefte, berichtet BlockBeats. Georgii Verbitskii, Gründer der nicht-verwahrenden Web3-Plattform TYMIO, sagte, die kurzfristige Bitcoin-Schwäche sei mit mangelndem Interesse großer Institutionen bei den aktuellen Preisen verbunden, wobei geopolitische Unsicherheit Investoren zu defensiverer Positionierung treibe. Ryan Li, Mitgründer von Surf, merkte an, dass selbst zuvor starke Altcoins unter Druck stehen, und nannte Avalanches Rückgang um etwa 66 Prozent seit September trotz Kooperationen mit Institutionen wie JPMorgan und WisdomTree als Beweis für sehr geringe Markttoleranz gegenüber Altcoins. Verbitskii fügte hinzu, dass Gold zum Hauptziel großer Kapitalströme in sichere Häfen geworden sei und Bitcoin dadurch ins Abseits gerate, und beschrieb dies als Neubewertung von Bitcoin weg von einem erstklassigen Vermögenswert statt als panikgetriebene strukturelle Verschiebung, warnte jedoch, dass die Stimmung unsicher bleiben könnte, bis großes Kapital auf den Markt zurückkehre.