Warum steigende Ölpreise Bitcoins makroökonomischen Ausblick über Inflation und Fed-Zinskurs verändern
Der Beitrag argumentiert, dass der Ölpreis für Bitcoin vor allem über die Wirkung auf die „Kosten des Geldes“ relevant ist, weil ölgetriebene Inflationserwartungen die erwartete Pfadverläufe für Zinssenkungen der Federal Reserve verschieben und damit Liquidität rasch neu bepreisen können. Er zeigt, wie Angebotsrisiken in der Straße von Hormus, Bewegungen der US-Staatsanleiherenditen und des US-Dollar sowie der Hebeleinsatz in Krypto-Derivaten zusammengenommen die Finanzierungsbedingungen für BTC verschärfen oder lockern. Das jüngste Verhalten von Bitcoin inmitten ölpreisbedingter Schocks im Zusammenhang mit Iran wird als Positionierungsstory beschrieben, bei der Hebelabbau, schwankende Funding-Raten und sich verschiebende Options-Skews es dem Spotmarkt ermöglicht haben, sich trotz eines belastenden Makroumfelds zu erholen.