Wall Street stellt sich auf US-Arbeitsmarktdaten im Januar ein, während JPMorgan fünf Risikoszenarien für Aktien skizziert
Vor der Veröffentlichung der Januar-Zahlen zu den US-Nichtfarmbeschäftigten am 10. Februar 2026 hat das Handelsdesk von JPMorgan fünf mögliche Marktreaktionen für verschiedene Spannen bei der Stellenentwicklung ausgearbeitet. Die Bank sieht einen Zuwachs von 60.000 bis 90.000 Jobs als wahrscheinlichstes „Goldilocks“-Szenario, das den S&P 500 stützen könnte, während deutlich stärkere oder schwächere Daten Aktien unter Druck setzen und die Erwartungen an Zinssenkungen der Federal Reserve verschieben könnten, wie aus dem Bericht hervorgeht. Die Analyse erscheint vor dem Hintergrund eines Dow Jones über 50.000 Punkten, einer Outperformance von Small Caps und Value-Werten gegenüber Mega-Cap-Tech sowie geplanter KI-Investitionen der großen Tech-Konzerne in dreistelliger Milliardenhöhe, obwohl Software-Aktien zuvor kräftig unter Druck geraten sind.