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Christian Encila

Großbritannien belegt mutmaßlichen Krypto-Schwarzmarkt Xinbi mit Sanktionen wegen 20 Mrd. US-Dollar Geldwäschevolumen

Chainalysis beziffert das mutmaßliche Volumen an schmutzigem Geld, das zwischen 2021 und 2025 über Xinbi, einen chinesischsprachigen Krypto-Marktplatz, geflossen sein soll, auf knapp 20 Milliarden US-Dollar. Die britische Regierung will die Plattform nun stilllegen. Das britische Außenministerium (Foreign, Commonwealth & Development Office) teilte am Donnerstag mit, es habe umfassende Sanktionen gegen Xinbi verhängt, weil die Plattform nach Darstellung der Behörden Krypto-Dienste, Betrugswerkzeuge und weitere kriminelle Ressourcen für Akteure in Südostasien bereitgestellt habe. Die Maßnahme friert UK-bezogene Vermögenswerte ein und untersagt britischen Banken, Krypto-Unternehmen und Bürgern jegliche Geschäfte mit der Plattform.