Russlands Föderaler Steuerdienst beantragt Insolvenzverfahren gegen BitRiver-B nach Scheitern eines 1,4-Mrd.-Rubel-Rechenzentrums
Am 20. Februar 2026 hat der Föderale Steuerdienst Russlands ein Insolvenzverfahren gegen BitRiver-B eingeleitet, eine BitRiver-Tochter hinter einem 100-MW-Rechenzentrumsprojekt in Burjatien, das nie in Betrieb ging. Der Konzern investierte 1,4 Milliarden Rubel (über $18 Millionen) in die Anlage, wurde jedoch von ausgeweiteten regionalen Mining-Beschränkungen, einem anschließenden fünfjährigen Bitcoin-Mining-Verbot in Burjatien, zunehmenden Klagen und Steuerhinterziehungsvorwürfen gegen den Gründer getroffen. Das gescheiterte Investment gilt als wesentlicher Treiber der operativen und finanziellen Probleme von BitRiver in ganz Russland.