Russlands Verfassungsgericht bestätigt Eigentumsrechte und gerichtlichen Rechtsschutz für Krypto-Besitzer in einem Urteil vom 20. Januar 2026
Am 20. Januar 2026 entschied Russlands Verfassungsgericht, dass rechtmäßig erworbene Kryptowährungen denselben Eigentums- und gerichtlichen Schutz genießen wie andere Vermögenswerte. Der Entscheid ging auf einen Streit über 1.000 USDT zurück und hob eine Vorschrift auf, die den Zugang zum gerichtlichen Schutz von einer vorherigen Meldung an die Steuerbehörde abhängig machte – mit Ausnahme von aus Mining stammenden Coins. Das Urteil dürfte zur Überprüfung zuvor abgewiesener Ansprüche führen und den Gesetzgeber bei der Präzisierung der Regeln für digitale Vermögenswerte leiten, während für miningbezogene Bestände die Meldepflicht bestehen bleibt.