CLARITY-Gesetzeskampf um Stablecoin-Prämien legt Lücke zwischen US-Bankeinlagenzinsen und Treasury-Renditen offen

Mit dem Fortschreiten des CLARITY Act verschärft sich in den USA der Konflikt darüber, ob Stablecoin-Prämien als unzulässige Zinszahlungen gelten sollen und wie diese Definition Banken und Kryptoplattformen betrifft. FDIC-Daten vom 15. Dezember 2025 zeigen nationale Zinsen für Spar- und Girokonten deutlich unter einer Treasury-Referenzrendite von 3,89 %, während Programme wie die 3,50 % USDC-Prämien von Coinbase und Binance’ Simple Earn-Aktionen konkurrierende cash-ähnliche Erträge in den Vordergrund rücken, wie der Artikel ausführt. Im Mittelpunkt des Formulierungsstreits steht die Abgrenzung zwischen „Hold-to-Earn“-Rendite und aktivitätsbasierten Treueanreizen, wobei Banken warnen, dass Stablecoin-Prämien sowohl ihre Einlagenbasis als auch Kundenbeziehungen gefährden.