Zonda veröffentlicht Cold-Wallet-Adresse mit 4.503 BTC – Zugriff wegen fehlendem Private Key nicht möglich

Die polnische Kryptobörse Zonda steckt laut Cointelegraph in einer schweren Auszahlungskrise. CEO Przemysław Kral veröffentlichte in einem Video erstmals die Adresse einer Cold Wallet mit rund 4.503 BTC, derzeit mit etwa 334 Mio. US-Dollar bewertet. Der dazugehörige Private Key sei bei der Übergabe des Unternehmens nie übergeben worden. Nach Angaben von Kral hätte der Schlüssel vom Gründer und früheren CEO Sylwester Suszek übergeben werden müssen. Suszek gilt seit März 2022 als vermisst. Vorwürfe einer Veruntreuung wies Kral zurück und erklärte, Suszeks Verschwinden spreche für seine Unschuld. Zuvor hatte die Blockchain-Plattform Recoveris in einem Analysebericht auf einen deutlichen Rückgang des Hot-Wallet-Bestands von Zonda hingewiesen. Das habe Spekulationen über eine mögliche Insolvenz angeheizt und eine Welle von Auszahlungsanträgen ausgelöst: Zonda bearbeitet üblicherweise rund 100.000 Auszahlungen pro Jahr, rund um den 6. April seien innerhalb weniger Stunden mehr als 25.000 Anträge eingegangen. Kral kündigte rechtliche Schritte gegen falsche Anschuldigungen an und bekräftigte, Zonda werde seine finanziellen Verpflichtungen gegenüber Kunden erfüllen.