US-Iran-Spannungen und anstehende US-Arbeitsmarktdaten im Blick
BlockBeats berichtet am 3. Mai: US-Präsident Trump warf der Führung in Teheran mangelnde Geschlossenheit vor und sieht darin ein Hindernis für eine Einigung zur Beendigung des seit neun Wochen andauernden Konflikts, der eine globale Energiekrise ausgelöst hat. Er sagte, "die Forderungen, die Iran stellt, kann ich nicht akzeptieren". Ein Teil der Marktteilnehmer wertete dies als Verhandlungstaktik, nicht als Absage an Friedensbemühungen. Meldungen, wonach Teheran über Pakistan einen neuen Vorschlag an Washington übermittelt, setzten die Ölpreise unter Druck.
Irans Außenminister Alireza Araghchi erklärte, Iran sei bereit, die diplomatischen Bemühungen mit den USA fortzusetzen, fügte aber hinzu, die Streitkräfte seien "in hoher Alarmbereitschaft". WTI schloss am Freitag rund 3% tiefer bei etwa 103 US-Dollar je Barrel, nachdem der Preis auf Wochensicht um rund 7% zugelegt hatte.
Am Aktienmarkt setzte der S&P 500 seine Rekordrally am Freitag fort und verbuchte die fünfte Wochensteigerung in Folge. Rückenwind kam von starken Quartalszahlen großer Tech-Konzerne.
Anstehende US-Daten:
Mittwoch, 20:15: ADP-Beschäftigungsänderung (April)
Donnerstag, 19:30: Challenger-Stellenstreichungen (April)
Donnerstag, 23:00: New York Fed Inflationserwartungen (1 Jahr, April)
Freitag, 20:30: Arbeitslosenquote (April), Nonfarm Payrolls (April, saisonbereinigt), durchschnittlicher Stundenlohn (J/J und M/M)
Freitag, 22:00: Erste Schätzung der Inflationserwartungen (1 Jahr, Mai), erste Schätzung des University of Michigan Consumer Sentiment Index (Mai), Großhandelsumsätze (März)
In der kommenden Woche richtet sich der Fokus der Trader auf die US-Arbeitsmarktdaten, insbesondere auf den Nonfarm-Payrolls-Bericht am Freitag. Analysten erwarten für April einen robusten Zuwachs von 60.000 neuen Stellen, eine Beschleunigung des Lohnwachstums, eine stabile Arbeitslosenquote und eine steigende Erwerbsbeteiligung. Laut einer Bloomberg-Umfrage unter Ökonomen könnte das Stellenwachstum im privaten Sektor noch stärker ausfallen.