USA wollen in den kommenden Wochen Plan für strategische Bitcoin-Reserve vorstellen
Kurz nach seinem Amtsantritt unterzeichnete US-Präsident Donald Trump eine Executive Order, die den Aufbau einer Nationalen Strategischen Bitcoin-Reserve bis März 2025 skizziert. Seitdem wurden zwar keine konkreten offiziellen Schritte zu einer strategischen Bitcoin-(BTC)-Reserve bekannt, nun zeichnet sich aber eine neue Ankündigung ab.
Wie Coindesk berichtet, sagte Patrick Witt, Leiter des Cryptocurrency Advisory Committee im Weißen Haus, die USA würden in den kommenden Wochen ihren Plan für eine strategische Bitcoin-Reserve veröffentlichen. Auf der Consensus-Konferenz in Miami erklärte Witt, die US-Regierung arbeite seit Monaten daran, die Governance zu stärken und die Sicherheit von Bitcoin sowie anderer Krypto-Assets zu verbessern.
Witt betonte, dass zuvor beschlagnahmte Bitcoin und Kryptowährungen nicht automatisch als Reservevermögen gelten. Das System einer BTC-Strategiereserve solle künftig durch parlamentarische Gesetzgebung institutionell verankert werden. Zudem habe das Weiße Haus nach Trumps Executive Order Krypto-Verkäufe, die unter der vorherigen Regierung erfolgt seien, gestoppt und eine umfassende Bestandsaufnahme aller von Behörden gehaltenen Kryptowährungen angestoßen.
Zugleich verwies Witt auf Schwachstellen in Verwahrstrukturen: In einigen Institutionen würden Cold Wallets unsystematisch verwaltet. Als Beispiel nannte er mutmaßliche Cyberangriffe auf Vermögenswerte der US-Polizeibehörde und unterstrich die Notwendigkeit einer zentralisierten Verwaltung von Kryptowährungen.
Zur Höhe der aktuell vom Staat gehaltenen Bitcoin machte Witt keine Angaben. Vorrang habe der Aufbau eines Verwahr- und Managementsystems für die Vermögenswerte; Details zu konkreten Mengen oder Strukturen würden in einer späteren Ankündigung folgen.
*Dies stellt keine Anlageberatung dar.