Vitalik: Ethereum muss "Walkaway-Test" bestehen, um langfristigen autonomen Betrieb zu sichern
Ethereum-Mitgründer Vitalik Buterin schrieb am 12. Januar, das Ethereum-Netzwerk müsse letztlich einen "Walkaway-Test" bestehen, was bedeute, dass es sicher, dezentralisiert und langfristig weiterlaufen könne, auch ohne fortlaufende Entwicklung oder Wartung durch Kernentwickler, berichtet BlockBeats. Er beschrieb Ethereums Mission als Bereitstellung vertrauensloser oder vertrauensminimierter Infrastruktur für Anwendungen in Finanzen, Governance und anderen Sektoren, wobei implementierte Anwendungen eher wie Werkzeuge als Dienste funktionierten und nutzbar blieben, selbst wenn ursprüngliche Entwickler die Wartung einstellen, angegriffen werden oder zur Wertabschöpfung übergehen. Um diese Stufe zu erreichen, nannte Vitalik mehrere Schlüsselziele: vollständige Quantenresistenz mit jahrhundertelanger kryptografischer Sicherheit, nachhaltig skalierbare Architektur durch ZK-EVM-Verifikation und PeerDAS-Daten-Sampling, Zustandsarchitektur für jahrzehntelangen Betrieb mittels partieller Zustandslosigkeit und Zustandsablauf, universelles Account-Modell mit vollständiger Account-Abstraktion, DoS-resistentes Gaspreismodell, PoS-Wirtschaftsdesign zur Dezentralisierung bei Unterstützung von ETH als vertrauenslosem Sicherheitswert sowie Block-Konstruktionsmechanismen gegen Zentralisierung und Zensur. Diese "harten Engineering-Aufgaben" sollten in den kommenden Jahren systematisch abgeschlossen werden, damit sich Innovation auf Client-Optimierung und Parameteränderungen auf Protokollebene verlagern könne, und Kompromisslösungen zugunsten der "richtigen Lösungen" vermieden werden sollten, um Ethereums langfristige technische und soziale Widerstandsfähigkeit zu maximieren.