Vitalik Buterin bewirbt ETH-besicherte algorithmische Stablecoins als "echtes DeFi" vor US-Stablecoin-Politikgesprächen
Ethereum-Mitgründer Vitalik Buterin hat seine Unterstützung für ETH-besicherte algorithmische Stablecoins bekräftigt und sie als "echtes DeFi" bezeichnet, das Kontrahentenrisiken durch Smart-Contract-basierte Angebotsanpassungen von Token-Inhabern auf Market Maker verlagert, im Gegensatz zu USDC-basierten Strukturen, die auf zentralisierte Verwahrer angewiesen sind. Er skizziert ein zweistufiges Modell, bei dem ETH-besicherte Designs zunächst Risiken auf Market Maker verteilen, gefolgt von diversifizierten, durch Real-World-Assets gedeckten Stablecoins, die dezentrale Aufsicht bei reduziertem Single-Asset-Exposure anstreben. USDC-basierte DeFi-Protokolle, die Fiat-besicherte Token in Smart Contracts hinterlegen, setzen Nutzer laut Buterin zentralen Kontrahentenrisiken aus und stehen unter regulatorischer Prüfung, insbesondere bei zinsbringenden USDC-Produkten, vor denen Banken warnen, sie könnten traditionelle Einlagen abziehen, während Krypto-Firmen dezentrale Alternativen fordern, die Nutzerkontrolle bewahren. Das Weiße Haus plant für den 10. Februar 2026 ein Treffen zu Stablecoin- und zinsbringenden Token-Regeln, an dem große Branchenteilnehmer wie Coinbase, Circle und Ripple teilnehmen sollen, die die Behandlung algorithmischer und Fiat-besicherter Stablecoins im US-Markt mitgestalten könnten.