US-Spot-Bitcoin-ETFs verzeichnen größte Mittelabflüsse seit Januar 2026

BlockBeats berichtet: Am 19. Mai meldeten US-Spot-Bitcoin-ETFs Nettoabflüsse von rund 648,6 Mio. US-Dollar. Damit wurde der höchste Tagesabfluss seit dem 29. Januar 2026 erreicht. Zugleich setzt sich der Trend der Vorwoche fort, in der sich die Nettoabflüsse auf etwa 1 Mrd. US-Dollar summierten. Den größten Tagesabfluss verbuchte der BlackRock iShares Bitcoin Trust (IBIT) mit etwa 448,3 Mio. US-Dollar. Es folgten der ARK 21Shares Bitcoin ETF (ARKB) sowie der Fidelity Wise Origin Bitcoin Fund (FBTC). Auch Produkte von Bitwise, VanEck, Invesco und Franklin Templeton standen unter Abgabedruck. Analysten führen die Abflüsse auf die jüngsten geopolitischen Spannungen zwischen den USA und dem Iran, steigende Ölpreise und anziehende Renditen langfristiger US-Staatsanleihen zurück. Diese Faktoren hätten die Sorge vor hartnäckiger Inflation verstärkt, woraufhin ein Teil institutioneller Anleger kurzfristig in risk-off Positionierung wechselte und Gewinne mitnahm. Zusätzlich schmälert der höhere risikofreie Zins bei US-Treasuries die Attraktivität von Bitcoin-ETFs für institutionelles Kapital. Trotz erhöhter kurzfristiger Volatilität sehen einige Beobachter den übergeordneten strukturellen Trend bei Bitcoin weiterhin als intakt. Das anhaltende Wachstum der Stablecoin-Marktkapitalisierung deute zudem darauf hin, dass Kapital außerhalb der Börsen auf günstigere Einstiegsniveaus wartet.