Bitcoin-ETFs mit 35,8 Mio. US-Dollar Wochenzufluss; IBIT verbucht 26,9 Mio. US-Dollar Tageszufluss – Kongress treibt Steuerreform voran

Huo Xing Finance berichtet unter Berufung auf BBX-Daten: Die institutionelle Nachfrage nach Bitcoin-ETFs blieb gestern hoch. Parallel dazu wurden heute erstmals in beiden Kammern des US-Kongresses am selben Tag Krypto-Vorhaben vorangetrieben. Am 13. Mai verzeichneten US-Spot-Bitcoin-ETFs Nettozuflüsse von rund 358,1 Mio. US-Dollar. Den größten Anteil lieferte BlackRock, Inc. (NYSE: $BLK) mit dem iShares Bitcoin Trust (NASDAQ: $IBIT): 269,3 Mio. US-Dollar – der stärkste Tageszufluss seit mehreren Wochen. Damit kommen US-Spot-Bitcoin-ETFs auf sieben Wochen in Folge mit positiven Nettozuflüssen, was als strukturelles Signal für eine anhaltende Rückkehr institutionellen Kapitals gewertet wird. Bitcoin schloss gestern über 80.000 US-Dollar und liegt seit Jahresbeginn rund 14% im Plus. Vor dem geplanten Markup des CLARITY Act blieb die Stimmung am Markt vorsichtig optimistisch. Am 14. Mai tagte der Ausschuss "Ways & Means" des Repräsentantenhauses in einer nicht öffentlichen Sitzung zur Krypto-Steuerreform, zeitgleich mit dem Markup des CLARITY Act im Senatsausschuss für Banken. Diskutiert wurden unter anderem die steuerliche Behandlung von Kursgewinnen aus Krypto-Assets, Meldepflichten für DeFi-Protokolle sowie die steuerliche Einordnung von Erträgen aus Bitcoin-Mining und Staking. Es ist das erste Mal im Jahr 2026, dass beide Kammern des Kongresses am selben Tag krypto-regulatorische Gesetzgebung voranbringen. Beobachter sehen darin ein Signal, dass sich die Krypto-Gesetzgebung von einzelnen Marktstrukturthemen zu einem umfassenderen Rahmen aus "Regulierungsarchitektur" und "Steuersystem" ausweitet.