US-PCE-Inflation steigt auf 3,8% – Märkte rechnen mit unveränderten Fed-Zinsen bis 2027
Die US-Inflation hat im April den stärksten Anstieg seit drei Jahren verzeichnet. Treiber waren laut Bericht vor allem höhere Energiepreise infolge des Kriegs im Iran. Das stützt die Einschätzung vieler Ökonomen, dass die US-Notenbank ihren Leitzins über einen längeren Zeitraum stabil halten dürfte.
Wie das Bureau of Economic Analysis (BEA) am Donnerstag mitteilte, legte der PCE-Preisindex in den zwölf Monaten bis April um 3,8% zu. Das ist der größte Anstieg seit Mai 2023. Der für März nachträglich revidierte PCE-Wert blieb bei 3,5%.
Die Kernrate (Core PCE) ohne die volatilen Komponenten Nahrungsmittel und Energie stieg im April auf 3,3% gegenüber 3,2% im März.
Die Federal Reserve orientiert sich bei ihrem Inflationsziel von 2% am PCE-Preisindex. An den Finanzmärkten wird erwartet, dass die Fed ihren Referenzzins bis 2027 in der Spanne von 3,50% bis 3,75% belässt. (Jin10)