US-Arbeitsmarktbericht für Mai nimmt Argumenten für eine Zinssenkung im Q3 den Wind aus den Segeln: 172.000 neue Stellen statt 85.000 erwartet
Der US-Arbeitsmarktbericht für Mai hat die Erwartungen an eine Zinssenkung im dritten Quartal deutlich gedämpft. Nach Angaben des Bureau of Labor Statistics stiegen die Nonfarm Payrolls um 172.000 und lagen damit klar über der Konsensschätzung von 85.000. Die Werte für März und April wurden zusammen um 93.000 nach oben revidiert. Die Arbeitslosenquote blieb bei 4,3%.
Am Anleihemarkt zogen die Renditen langlaufender US-Staatsanleihen an: Die 20- und 30-jährigen Treasuries kletterten wieder über 5%. Die erste FOMC-Sitzung unter dem Vorsitz von Warsh ist für den 16.–17. Juni angesetzt.