US-Inflation im März steigt um 3,3% zum Vorjahr; Bitcoin legt um 1,63% zu und testet Widerstand bei 75.000 US-Dollar
Nach Angaben des U.S. Bureau of Labor Statistics stieg der Verbraucherpreisindex (CPI) in den USA im März um 3,3% gegenüber dem Vorjahr und lag damit unter der Markterwartung von 3,4%. Der Kern-CPI erhöhte sich um 2,6% gegenüber dem Vorjahr, ebenfalls unter den erwarteten 2,7%.
An den Märkten galten die Inflationsdaten weitgehend als eingepreist. Die Erwartung von Zinssenkungen wurde in der Folge bis ins Jahr 2026 hinausgeschoben. Bitcoin gewann im Tagesverlauf 1,63% und näherte sich damit erneut dem Widerstandsbereich um 75.000 US-Dollar. Geopolitische Spannungen bremsten die Risikoneigung dabei kaum.
Zuvor hatten steigende Energiekosten die Inflationserwartungen nach oben getrieben. Der nun schwächer als erwartete CPI deutet darauf hin, dass Marktteilnehmer diese Belastungsfaktoren bereits verarbeitet haben.
KI-Analyse: Die unter den Prognosen liegenden CPI-Werte sprechen für nachlassenden Preisdruck und tragen dazu bei, dass der Markt Zinssenkungen später einpreist. Das stützt die Linie der US-Notenbank, das Zinsniveau länger hoch zu halten. Auch der Kern-CPI unter den Erwartungen untermauert Signale einer Abkühlung, was die Stimmung gegenüber Risikoanlagen beeinflussen kann. Insgesamt dürfte die Veröffentlichung die Marktstimmung spürbar prägen, insbesondere mit Blick auf Hochrisiko-Assets wie Kryptowährungen.