FINANZEN: US-Arbeitsministerium will 401(k)-Pläne für Krypto und alternative Anlagen öffnen

Das US-Arbeitsministerium hat offiziell einen Regelvorschlag vorgelegt, der die Aufnahme alternativer Anlagen in 401(k)-Rentenpläne ermöglichen soll. Dazu zählen Kryptowährungen, Private Equity und Private Credit. Betroffen wären 401(k)-Konten von mehr als 90 Millionen Amerikanern. Arbeitsministerin ChavezDeRemer sagte, es gebe "keine Anlageklasse oder Strategie, die für sich genommen für Rentenpläne ungesetzlich ist", sofern die Verantwortlichen solide treuhänderische Prozesse einhalten. Der Vorstoß setzt eine Executive Order von Donald Trump aus dem vergangenen Sommer um, die Rentenpläne für alternative Investments öffnen sollte. An den Märkten reagierten Kryptowährungen positiv: $BTC stieg um rund 1% auf knapp 67.000 US-Dollar, $ETH legte um mehr als 2% zu. Auch Aktien von Apollo, Blackstone und KKR zogen an; sie sprangen um 45%. Der CFO von BlackRock sprach von einem Schritt, der den "Zugang zu Anlagen erweitert, die bislang historisch außer Reichweite lagen". Der Regelentwurf geht nun in eine 60-tägige Phase der öffentlichen Stellungnahmen.