US-Gericht genehmigt Aaves Transfer von 71 Mio. US-Dollar in ETH
Aave darf seinen Plan zur Rückgewinnung von Vermögenswerten nach dem rsETH-Angriff weiter umsetzen. US-Bezirksrichterin Margaret Garnett (Southern District of New York) hat dem Protokoll erlaubt, rund 71 Mio. US-Dollar in ETH, die zuvor auf Arbitrum eingefroren waren, in Wallets unter Aaves Kontrolle zu übertragen. Aus den Gerichtsunterlagen geht hervor, dass die Entscheidung die einstweilige Verfügung gegen die Arbitrum DAO anpasst: Die Übertragung kann per Onchain-Governance-Abstimmung erfolgen, beteiligte Parteien werden von rechtlicher Haftung im Zusammenhang mit dem Transfer ausgenommen. Der Vorfall steht im Zusammenhang mit dem rsETH-Angriff im April, der der Lazarus Group zugeschrieben wird. Die Kläger haben zudem Klagen gegen die Railgun DAO und die Digital Currency Group (DCG) eingereicht.