US-Richterin vertagt Entscheidung über Aaves Antrag zur Freigabe von 71 Mio. US-Dollar in ETH nach Kelp-DAO-Hack
Die US-Bezirksrichterin Margaret M. Garnett hat eine Entscheidung über den Eilantrag von Aave auf Freigabe von ETH im Gegenwert von 71 Mio. US-Dollar vertagt. Die eingefrorenen Mittel stehen im Zusammenhang mit dem Hack bei Kelp DAO. Vor der für den 5. Juni angesetzten Anhörung sollen beide Parteien ergänzende Schriftsätze einreichen.
Der Angriff auf Kelp DAO führte zu Verlusten von 293 Mio. US-Dollar. Aave warnte, eine verzögerte Freigabe der Mittel könne Nutzerliquidationen auslösen und den DeFi-Markt beeinträchtigen.
Das Gericht forderte zusätzliche Ausführungen zu sechs zentralen Streitpunkten; die ergänzenden Schriftsätze müssen bis zum 22. Mai vorliegen.
Parallel läuft der Erstattungsprozess bei Kelp DAO: Rund 278 Mio. US-Dollar an verlorenen Token sollen nach Unternehmensangaben innerhalb von zwei Wochen über die Multisig-Wallet Aave Recovery Guardian wiederhergestellt werden.