Großbritannien sanktioniert HTX und EXMO wegen mutmaßlichem Kreml-Geldtransfernetzwerk

Das britische Außenministerium (@FCDOGovUK) hat am Dienstag Huobi Global S.A. (@HuobiGlobal), die in Panama registrierte Gesellschaft hinter der Kryptobörse HTX, im Rahmen des Russland-Sanktionsregimes auf die Sanktionsliste gesetzt. Im selben Paket wurde auch die EXMO Exchange belegt. Die Maßnahmen umfassen das Einfrieren von Vermögenswerten im Vereinigten Königreich. Zudem dürfen britische Unternehmen keine Zahlungen für die gelisteten Akteure abwickeln und keine Korrespondenzbankbeziehungen unterhalten. Die Einstufungen sind Teil eines Pakets mit 18 Zielen, das sich auf das kremlgestützte A7-Netzwerk konzentriert. Nach Angaben britischer Behörden soll A7 im vergangenen Jahr mehr als 90 Milliarden US-Dollar bewegt haben, etwa die Hälfte der jährlichen Militärausgaben Russlands. A7 gibt den rubelgedeckten Stablecoin A7A5 aus, der laut Chainalysis seit dem Start Transaktionen von über 51 Milliarden US-Dollar verarbeitet hat. Außenministerin Yvette Cooper erklärte, Großbritannien werde denen, die Russlands Aggression ermöglichten, "keine sicheren Häfen" bieten. Die Prognose für Russlands Wirtschaftswachstum wurde in diesem Monat von 1,3% auf 0,4% gesenkt.