UK-FCA schlägt 10%-Obergrenze für Krypto-ETNs in zugelassenen Fonds vor

Die britische Finanzaufsicht Financial Conduct Authority (FCA) erwägt, zugelassenen Investmentfonds – darunter UCITS-Fonds sowie die meisten Non-UCITS Retail Schemes – eine Anlage von bis zu 10% des Fondsvermögens in Krypto-Exchange-Traded Notes (ETNs) zu erlauben. Das geht aus dem 52. vierteljährlichen Konsultationspapier der Behörde hervor, über das ME News am 8. Juni (UTC+8) berichtete. Nach Darstellung der FCA soll die 10%-Grenze verhindern, dass betroffene Fonds als "restricted mass-market investment products" eingestuft werden. Damit sollen sie ihren Status als gängige Produkte für Privatanleger behalten. Ausgenommen von der Obergrenze sind Qualified Investor Funds, die ausschließlich professionellen und als sachkundig eingestuften Anlegern offenstehen. Long-Term Asset Funds sowie Non-UCITS Retail Funds, die als Alternative Investment Funds geführt werden, sind vollständig von dem Vorschlag ausgeschlossen. Die Konsultationsfrist beträgt fünf Wochen und endet am 13. Juli. Bereits im August 2025 hatte die FCA ein vierjähriges Verbot aufgehoben, das Privatanlegern den Kauf von Krypto-ETNs untersagte. In der Folge listeten unter anderem 21Shares, Bitwise, WisdomTree und BlackRock physisch hinterlegte Bitcoin- und Ethereum-Produkte an der London Stock Exchange. (Quelle: Foresight News)