US-Finanzministerium erklärt beschlagnahmte Bitcoin zur strategischen Nationalreserve und stoppt künftige Auktionen
US-Finanzminister Scott Besant sagte am 20. Januar auf dem Weltwirtschaftsforum 2026 in Davos, die US-Regierung werde den Verkauf beschlagnahmter digitaler Vermögenswerte einstellen und alle derzeit vom Justizministerium und dem Finanzministerium gehaltenen Bitcoin als Teil einer "US-strategischen Bitcoin-Reserve" klassifizieren, berichtet BlockBeats. Nach dieser Regelung werden Bitcoin, die hauptsächlich durch strafrechtliche und zivilrechtliche Vermögenseinziehungen erlangt wurden, dauerhaft verwahrt statt periodisch durch den U.S. Marshals Service versteigert, und mehr als 200.000 BTC in Regierungsbesitz werden als langfristige Wertreserve in der nationalen Bilanz behandelt, um Volatilität traditioneller Währungen abzusichern. Besant erklärte, die Reserve werde auf "haushaltsneutraler" Basis durch Strafverfolgungsbeschlagnahmungen erweitert statt durch steuerfinanzierte Marktkäufe, wobei die Vermögenswerte bei der Federal Reserve verwahrt und nur in Fällen extremer nationaler Wirtschaftskrisen verkauft oder transferiert werden. Analysten im Bericht sagten, dieser Schritt erhebe Bitcoin erstmals in der US-Politik auf einen strategischen Vermögensstatus vergleichbar mit Gold und könnte wahrgenommenen langfristigen "staatlichen Verkaufsdruck" reduzieren sowie andere große Volkswirtschaften in ihrem Umgang mit digitalen Vermögenswerten beeinflussen.