US-Senat: Entwurf des Digital Asset Market Clarity Act will Erträge auf Stablecoins stark begrenzen

Ein neuer Formulierungsvorschlag im US-Senat zum Digital Asset Market Clarity Act sorgt laut CoinDesk in der Krypto-Branche für Unmut. Branchenquellen kritisieren, der Text zu Stablecoin-Erträgen sei zu eng gefasst und zugleich unklar. In der am vergangenen Freitag veröffentlichten Überarbeitung von Senatorin Angela Alsobrooks und Senator Thom Tillis wird Nutzern ausdrücklich untersagt, Renditen auf ihre Stablecoin-Guthaben zu erzielen. Zudem sollen Ertragsmodelle eingeschränkt werden, die Zinsen auf Bankeinlagen ähneln. Zulässig wären nur aktivitätsbasierte Yield-Programme; welche Kriterien für die Einstufung gelten, bleibt im Entwurf offen. Vertreter der Krypto-Industrie erhielten am Montag bei einem nicht öffentlichen Termin auf dem Capitol Hill erstmals Einblick in die neue Version. Aus dem Bankensektor gab es zuvor die Forderung, Stablecoin-Erträge dürften nicht mit verzinsten Bankeinlagen konkurrieren, da solche Angebote die Kreditvergabe der Banken schwächen könnten. Vor diesem Hintergrund ist der Kompromiss entstanden.