US-Senatsausschuss für Banken plant Abstimmung im Rahmen einer Anhörung zum "Clarity Act" am 14. Mai
Wie ME News berichtet, teilte der Bankenausschuss des US-Senats am 9. Mai (UTC+8) mit, dass er am 14. Mai um 10:30 Uhr eine Anhörung mit anschließender Abstimmung zum Digital Asset Market Transparency Act ("Clarity Act") ansetzen wird. Das Gesetzesvorhaben war zuvor ins Stocken geraten, unter anderem wegen strittiger Regelungen zu Stablecoin-Renditen.
Inzwischen haben die Senatoren Thom Tillis und Angela Alsobrooks einen Kompromiss ausgearbeitet: Renditen auf statische Stablecoin-Reserven sollen untersagt werden, während Prämien bzw. Belohnungen für aktiv verwaltete Stablecoins weiterhin möglich bleiben. Branchenverbände wie die American Bankers Association halten dennoch an Bedenken fest und bringen Änderungswünsche ein. Der veröffentlichte Zeitplan des Ausschusses deutet trotzdem darauf hin, dass das Gesetzgebungsverfahren weiter vorangetrieben wird.
Zusätzlich empfiehlt Senatorin Kirsten Gillibrand, eine Ethik-Klausel in den Entwurf aufzunehmen, die hochrangigen Regierungsbeamten untersagen soll, während der Regulierung der Kryptoindustrie daraus finanziell zu profitieren. (Quelle: ODAILY)