US-Börsenaufsicht plant Aufhebung der Pflicht zu vierteljährlichen Gewinnberichten ab nächstem Monat

Die U.S. Securities and Exchange Commission bereitet einem Bericht des Wall Street Journal zufolge einen Vorschlag vor, der börsennotierte Unternehmen von der Pflicht zur vierteljährlichen Gewinnveröffentlichung befreien und ihnen stattdessen halbjährliche Finanzoffenlegungen ermöglichen würde, wobei der Entwurf bereits im nächsten Monat vorgestellt werden könnte. Regulierungsbehörden haben den Plan mit Börsenfunktionären erörtert, um zu prüfen, welche Regeländerungen erforderlich sein könnten, und nach Veröffentlichung des Vorschlags folgt eine mindestens 30-tägige öffentliche Kommentierungsphase vor der SEC-Abstimmung, wobei das geplante Rahmenwerk vierteljährliche Einreichungen optional statt abgeschafft machen würde. ChainThink wies zudem darauf hin, dass im September letzten Jahres die LongTerm Stock Exchange bei der SEC die Beendigung der obligatorischen vierteljährlichen Gewinnberichterstattung beantragte, und innerhalb weniger Tage äußerten sowohl Trump als auch SEC-Vorsitzender Atkins Unterstützung für das Konzept, obwohl US-Aktiengesellschaften seit mehr als 50 Jahren verpflichtet sind, vierteljährlich Gewinne zu berichten.