US-SEC und CFTC unterzeichnen am 12. März MOU zur Koordinierung der Krypto-Aufsicht und Regulierung digitaler Vermögenswerte

Die US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) und die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) haben am 12. März ein Memorandum of Understanding (MOU) unterzeichnet, um die Koordinierung bei der Regulierung von Krypto-Assets und der Einführung neuer digitaler Vermögensprodukte zu vertiefen, wie ChainThink unter Berufung auf eine gemeinsame Erklärung berichtet. Das MOU soll die Zusammenarbeit der beiden Behörden bei der Unterstützung rechtmäßiger Innovation, der Wahrung der Marktintegrität und der Stärkung des Anlegerschutzes leiten und gleichzeitig die Arbeit an einem bundesweiten politischen Rahmen für aufkommende Technologien wie Krypto-Assets vorantreiben. SEC-Vorsitzender Paul Atkins erklärte, langjährige Zuständigkeitskonflikte, überschneidende Registrierungspflichten und unterschiedliche Regelwerke zwischen SEC und CFTC hätten Innovation teilweise eingeschränkt und einige Marktteilnehmer dazu bewogen, andere Jurisdiktionen zu prüfen. CFTC-Vorsitzender Michael Selig führte aus, dass US-Finanzmärkte weltweit führend seien, weil sie sich an die Bedürfnisse der Anleger anpassten, und dass sich der Aufsichtsrahmen entsprechend weiterentwickeln müsse, um eine einheitlichere und umfassendere Überwachung zu gewährleisten.