US-Aufsicht CFTC legt Leitlinien für 24/7-Handel vor und sieht Krypto-Derivate als besonders geeignet

Nach Angaben von ChainCatcher haben die CFTC-Abteilungen Market Oversight sowie Clearing and Risk gemeinsame Mitarbeitenden-Leitlinien veröffentlicht. Darin skizzieren sie regulatorische Erwartungen und Compliance-Anforderungen für das wachsende Modell eines 24/7-Handels, -Clearings und -Settlements. Die Leitlinien sollen Innovationen an den Märkten ermöglichen und zugleich die Einhaltung der Regeln sicherstellen. Regulierte Handelsplattformen, Swap Execution Facilities, Derivatives Clearing Organizations und Futures Commission Merchants müssen bei einer Ausweitung auf einen 24/7-Betrieb den Commodity Exchange Act (CEA) und die dazugehörigen Vorschriften beachten. Zudem sollen sie Risiko-Management und operative Abläufe frühzeitig und fortlaufend überprüfen. Die CFTC weist darauf hin, dass sich die Eignung für einen Rund-um-die-Uhr-Betrieb je nach Anlageklasse unterscheidet. Derivate mit Bezug auf Krypto-Assets gelten aufgrund ihrer digitalen Infrastruktur und des globalen, kontinuierlichen Handels als besonders geeignet für 24/7-Handel und -Clearing. Traditionelle Rohstoffderivate, etwa auf Agrarprodukte, könnten wegen geografischer und struktureller Besonderheiten dagegen weniger für einen vollständigen 24/7-Betrieb geeignet sein. CFTC-Mitarbeitende betonten, dass relevante Institute beim Vorantreiben der Marktentwicklung die regulatorischen Vorgaben und Anforderungen an die Risikokontrolle einhalten müssen, um "verantwortungsvolle Marktinnovation" zu unterstützen.