Makroausblick für die nächste Woche: Entspannungssignale bei USA'Iran und Russland'Ukraine, Warsh soll Fed-Vorsitz übernehmen

ChainCatcher berichtet unter Berufung auf Jin10: In dieser Woche mehrten sich in den Konflikten USA'Iran sowie Russland'Ukraine deutliche Signale in Richtung Friedensgespräche, was die geopolitischen Risiken spürbar reduzierte. In der kommenden Woche richtet sich der Fokus darauf, ob sich diese Entspannung fortsetzt. Auf der Makroseite steht in den USA vor allem die April-Inflation im Mittelpunkt. Der Terminplan: Dienstag, 15:15 Uhr: William, dauerhaft stimmberechtigtes FOMC-Mitglied und Präsident der New York Fed, nimmt an einer Podiumsdiskussion zur Geldpolitik teil. Dienstag, 20:15 Uhr: wöchentliche Veränderung der US-ADP-Beschäftigungszahlen (Stand: 25. April). Dienstag, 20:30 Uhr: US-Verbraucherpreise (CPI) für April. Mittwoch, 04:30 Uhr: US-API-Rohöllagerbestände (Stand: 8. Mai). Mittwoch, 20:30 Uhr: US-Erzeugerpreise (PPI) für April, Jahres- und Monatsrate. Freitag, 05:30 Uhr: Fed-Gouverneur Barr hält eine Rede. Freitag, 21:15 Uhr: US-Industrieproduktion, Monatsrate für April. Zudem steht bei der Federal Reserve ein bedeutender Führungswechsel an: Der designierte Vorsitzende Kevin Warsh soll am Montag vom Senat bestätigt werden und am 15. Mai offiziell die Nachfolge von Powell antreten. An den US-Aktienmärkten setzte sich die Rally fort: Bis zum vergangenen Freitag legte der S&P 500 im Jahr 2026 bislang um 8% zu, nach drei Jahren in Folge mit zweistelligen Renditen. Der technologielastige Nasdaq Composite gewann nahezu 13% seit Jahresbeginn; beide Indizes markierten neue Allzeithochs. Obwohl die Berichtssaison zum ersten Quartal ausläuft, dürften Unternehmenszahlen in den nächsten Tagen weiterhin ein zentraler Kurstreiber bleiben.