Trump will Ausnahmeregelung von US-Öltransportauflagen verlängern

Huo Xing Finance berichtet unter Berufung auf US-Regierungsvertreter gegenüber Axios, dass Donald Trump die umstrittene US-Seetransportvorschrift "Jones Act" während des Iran-Konflikts vorübergehend ausgesetzt hatte, um den inneramerikanischen Öltransport effizienter zu machen – und diesen Status nun beibehalten möchte. Der 1920 verabschiedete Jones Act verteuert Transporte zwischen US-Häfen, weil Waren auf Schiffen unter US-Flagge befördert werden müssen. Angesichts steigender Kraftstoffpreise infolge des Iran-Konflikts erließ Trump am 18. März eine 60-tägige Ausnahmegenehmigung, um Öltransporte zu beschleunigen. Nach Angaben des Weißen Hauses konnten seitdem 40 Tanker Öl zwischen US-Häfen von Kalifornien nach Texas, Florida und Alaska transportieren. Dadurch sei die effektiv verfügbare Flotte um 70% gewachsen und die Kosten hätten sinken können.