Krypto: Finanzminister, SEC- und CFTC-Chefs fordern öffentlich Verabschiedung des CLARITY Act

US-Finanzminister @SecScottBessent hat den Bankenausschuss des Senats aufgefordert, zügig eine Markup-Sitzung anzusetzen und den CLARITY Act zur Unterzeichnung an Präsident Trump weiterzuleiten. Der Kongress versuche seit "dem besseren Teil eines halben Jahrzehnts", digitale Finanzaktivitäten in die USA zurückzuholen; "jetzt ist es Zeit zu handeln", so Bessent. SEC-Chef @SECPaulSAtkins stellte sich wenige Stunden später hinter die Forderung. Project Crypto sei darauf ausgelegt, dass SEC und CFTC unmittelbar nach einem Beschluss des Kongresses "bereit sind, den CLARITY Act umzusetzen". Atkins drängte zudem auf Regeln, die das System "gegen abtrünnige Regulierer" zukunftssicher machen, und auf umfassende Vorgaben zur Marktstruktur. CFTC-Vorsitzender @ChairmanSelig schloss sich an und verlangte ein Gesetz, das "nicht von abtrünnigen Regulierern unter einer neuen Administration rückgängig gemacht werden kann". Dass die drei führenden Finanzaufseher am selben Tag koordiniert öffentlichen Druck für Krypto-Gesetzgebung aufbauen, gilt als beispiellos. Der CLARITY Act soll einen klaren Ordnungsrahmen schaffen und die Zuständigkeiten für digitale Vermögenswerte zwischen SEC und CFTC abgrenzen – eine Streitfrage, die die US-Kryptoregulierung seit Jahren lähmt.