Taiwans Staatsanwaltschaft erläutert Geldwäsche-Anklagen gegen CoinW und BitShine, weist Behauptung über "Bitgin"-Drahtzieher mit NT$150 Mio. zurück

Gerichtsakten und Erklärungen der Staatsanwaltschaft zeigen, dass jüngste Geldwäsche-Anklagen mit BitShine, BiXiang Technology und der Marke CoinW verknüpft sind, nicht jedoch mit einer verifizierten "Bitgin"-Plattform oder einem NT$150-Millionen-Drahtzieher-Fall, BTCC.com und die Staatsanwaltschaft des Bezirks Shilin berichten. In Verfahren zu CoinW/BiXiang klagte die Staatsanwaltschaft Shilin 14 Personen an und nannte rund NT$2,3 Milliarden an gewaschenen Geldern sowie etwa NT$1,275 Milliarden an Betrugserlösen von über 1.500 Opfern, wobei Bargeld mutmaßlich unter Betrugs-, Geldwäsche- und Organisierte-Kriminalität-Gesetzen in Krypto-Assets wie Tether (USDT) umgewandelt wurde. Taiwan hat zudem die Geldwäsche-Aufsicht für Virtual Asset Service Provider verschärft und verlangt nun VASP-Registrierung, wie aus Informationen des Justizministeriums hervorgeht, während Behörden Investoren auffordern, die juristische Person hinter jeder Börsenmarke zu bestätigen, den Regulierungsstatus zu prüfen und Bargeld-zu-Krypto- sowie Stablecoin-Umwandlungsmuster im Rahmen der Plattform-Due-Diligence zu untersuchen.