Syscoin meldet rund 50 Milliarden illegal geprägte SYS nach Crosschain-Angriff

Laut BlockBeats hat die modulare L1-Blockchain Syscoin am 8. Juni einen vorläufigen Post-Incident-Bericht veröffentlicht. Demnach nutzte ein Angreifer eine Validierungs-Schwachstelle im Crosschain-Relay-Pfad aus und prägte auf der UTXO-Seite unrechtmäßig rund 50 Milliarden SYS. In der Folge wurde die Crosschain-Funktionalität von Syscoin ausgesetzt. Die illegal erzeugten Mittel wurden bereits weitertransferiert und aufgeteilt; sie konzentrieren sich derzeit überwiegend auf zwei Adressen. Das Team habe mehrere Börsen sowie Partner aus dem Ökosystem kontaktiert, um Transaktionen im Zusammenhang mit den kontaminierten UTXOs einzufrieren oder zu überwachen. Zudem seien die betroffenen Validierungswege identifiziert und ein Maßnahmenplan erarbeitet worden. Vorrang hätten nun die Umsetzung der Fixes sowie die Korrektur der illegalen SYS-Outputs. Syscoin rät Nutzern, während der Crosschain-Aussetzung nicht mit der Plattform zu interagieren; weitere Updates sollen fortlaufend folgen.