Saylors Strategy kauft in einer Woche Bitcoin im Wert von 2,01 Mrd. US-Dollar
Laut CoinDesk hat MicroStrategy in der vergangenen Woche Bitcoin im Umfang von bis zu 2,01 Mrd. US-Dollar erworben. Der Schritt unterstreicht die aggressive Treasury-Strategie des Unternehmens, das als eines der weltweit größten Bitcoin-Treasury-Vehikel gilt und von Bitcoin-Befürworter Michael Saylor geführt wird.
Saylor teilte am Montag, dem 18. Mai, mit, dass Strategy im Rahmen der regelmäßigen Käufe 24.869 Bitcoin zu einem durchschnittlichen Preis von 80.985 US-Dollar pro Bitcoin hinzugekauft habe. Damit zählt die Transaktion zu den größten Wocheneinkäufen der jüngeren Vergangenheit.
Nach dem jüngsten Zukauf beläuft sich der Bitcoin-Bestand von Strategy auf 843.738 Bitcoin. Der Gesamtwert der gehaltenen Bitcoin liegt laut Bericht inzwischen bei über 63,8 Mrd. US-Dollar.
In der Kryptoszene wurde der Kauf überwiegend positiv aufgenommen. Kritik kam erneut vom prominenten Bitcoin-Skeptiker Peter Schiff: Er bezeichnete die Bitcoin-Strategie als schwache Investition und verwies darauf, dass die Aktie des Unternehmens trotz des Zukaufs um mehr als 4% gefallen sei. Zudem stellte Schiff die Rendite der Bitcoin-Positionen in Frage und bezifferte den Buchgewinn auf rund 2,5% über einen Zeitraum von fünf Jahren, was er als niedrig einstufte.