Strategy kauft 24.869 BTC für 2,01 Mrd. US-Dollar; Bitcoin Depot meldet Insolvenz an; BitFuFu produziert im April 207 BTC
ME News berichtet: Am 19. Mai (UTC+8) zeigen zusammengefasste Veröffentlichungen aus den BBX-Infos zu kryptobezogenen Aktien, dass Strategy am Vortag ein Formular 8-K eingereicht und seinen Bestand auf 843.738 BTC erhöht hat. Ebenfalls am selben Tag gab Bitcoin Depot, der größte Betreiber von Bitcoin-Geldautomaten in Nordamerika, einen Insolvenzantrag nach Chapter 11 bekannt. BitFuFu veröffentlichte zudem seinen operativen Monatsbericht für April.
[Wichtige Updates]
Strategy Inc. (NASDAQ: MSTR) reichte am 18. Mai ein 8-K ein: Zwischen dem 11. und 17. Mai kaufte das Unternehmen 24.869 BTC zu einem durchschnittlichen Preis von rund 80.985 US-Dollar je BTC. Das Gesamtvolumen lag bei etwa 2,01 Mrd. US-Dollar und wurde vollständig über ATM-Aktienverkäufe finanziert. Zum 17. Mai stieg der Gesamtbestand auf 843.738 BTC; die kumulierten Anschaffungskosten belaufen sich auf etwa 63,87 Mrd. US-Dollar, der durchschnittliche Einstandspreis liegt bei rund 75.700 US-Dollar je BTC. Seit Jahresbeginn 2026 beträgt der BTC Yield rund 9,5% (1. Januar bis 17. Mai). Der Zukauf zählt zu den größten Wochenkäufen von Strategy in jüngerer Zeit und setzt die systematische Akkumulation fort, die über STRC-Vorzugsaktien sowie ATM-Equity-Verkäufe finanziert wird.
Bitcoin Depot Inc. (NASDAQ: BTM) teilte am 18. Mai über GlobeNewswire mit, dass das Unternehmen am 17. Mai beim U.S. Bankruptcy Court for the Southern District of Texas einen freiwilligen Insolvenzantrag nach Chapter 11 gestellt hat. Ziel sei eine geordnete Liquidation und der Verkauf von Vermögenswerten. Sämtliche über 9.000 BTM-Terminals in den USA wurden umgehend außer Betrieb genommen. Die kanadische Einheit wurde in das US-Verfahren einbezogen; weitere Auslandseinheiten sollen gemäß den jeweiligen lokalen Vorschriften liquidiert werden. Der Vorstand ernannte Restrukturierungsexpertin Ivona Smith; Vinson & Elkins wurde als Rechtsberater mandatiert, Portage Point Partners als Restrukturierungsberater.
Für das 1. Quartal 2026 meldete das Unternehmen vorläufige Erlöse von rund 83,5 Mio. US-Dollar (rund -49% gegenüber etwa 164,3 Mio. US-Dollar im Vorjahreszeitraum). Der Bruttogewinn sank um rund 85% auf 4,5 Mio. US-Dollar; daraus ergab sich ein Nettoverlust von rund 9,5 Mio. US-Dollar für Q1. CEO Alex Holmes nannte das regulatorische Umfeld als Hauptursache: Indiana (März 2026), Tennessee und Minnesota haben Bitcoin-Geldautomaten verboten; Connecticut hat die Betriebserlaubnis von Bitcoin Depot ausgesetzt. Laut FBI wurden 2025 insgesamt 13.460 Betrugsbeschwerden im Zusammenhang mit Krypto-ATMs registriert, die Schäden beliefen sich auf 389 Mio. US-Dollar (+58% gegenüber dem Vorjahr). Zudem sieht sich das Unternehmen prominenten Klagen der Generalstaatsanwälte von Massachusetts und Iowa gegenüber. Bestehenden Aktionären droht ein vollständiger Wertverlust; die BTM-Aktie brach am Tag der Meldung um rund 75% auf etwa 0,75 US-Dollar ein.
BitFuFu Inc. (NASDAQ: FUFU) veröffentlichte seinen operativen Monatsbericht für April (Formular 6-K): Im April schürfte das Unternehmen 43 BTC im Eigenbetrieb und 164 BTC über Cloud Mining, insgesamt 207 BTC (rund -3,3% gegenüber 214 BTC im März, vor allem aufgrund der gestiegenen Difficulty durch höhere Netzwerk-Hashrate). Im April wurden etwa 54 BTC verkauft. Zum 30. April stiegen die BTC-Bestände auf 1.882 BTC (nach 1.794 BTC Ende März), ein Nettoanstieg von 88 BTC. Die insgesamt verwaltete Hashrate liegt bei rund 25,9 EH/s, der operative Stromverbrauch bei etwa 457 MW. Aktuell zählt das Unternehmen mehr als 62.000 registrierte Cloud-Mining-Nutzer. (Quelle: BBX)