MSTR kauft 3.273 BTC und erhöht Bestand auf 818.334 BTC; Western Union bestätigt USDPT-Start im Mai
Laut Huoxing Finance unter Verweis auf BBX-Daten wachsen die Bitcoin-Reserven von Unternehmen weiter, etablierte Finanzkonzerne konkretisieren ihre Stablecoin-Projekte, und die Berichtssaison bei kryptoaffinen Aktien rückt näher.
Strategy, Inc. (NASDAQ: $MSTR) meldete in einem heute (28. April) eingereichten SEC-Formular 8-K, dass das Unternehmen zwischen dem 20. und 26. April im Rahmen eines ATM-Programms 1.451.601 Stammaktien verkauft und netto 255 Mio. US-Dollar erlöst hat. Mit dem Erlös wurden zusätzlich 3.273 BTC zu einem Durchschnittspreis von 77.906 US-Dollar je BTC erworben. Zum 26. April stieg der gesamte BTC-Bestand auf 818.334 BTC.
Western Union (NYSE: $WU) bestätigte CEO Devin McGranahan im Q1-2026-Earnings-Call am 24. April, dass der auf Solana basierende USD-Stablecoin USDPT in der finalen Vorbereitungsphase ist und voraussichtlich im kommenden Monat an den Start geht. Damit wird der zuvor kommunizierte Zeitplan "erstes Halbjahr 2026" vorgezogen. USDPT wird von der bundesrechtlich regulierten Anchorage Digital Bank ausgegeben und bei U.S. Bank verwahrt. In einer ersten Phase soll er SWIFT für sofortige Abwicklung im globalen Netz mit 360.000 Agenturstandorten ersetzen; später sind ein breiterer Zugang für Verbraucher sowie die Einführung einer "Stable Card" geplant. Zusätzlich hat Western Union sein Digital Asset Network (DAN) gestartet, das per API Krypto-Wallets mit dem Filialnetz in mehr als 200 Ländern verbindet.
Coinbase Global, Inc. (NASDAQ: $COIN) teilte über BusinessWire mit, dass der Ergebnisbericht für Q1 2026 nach US-Börsenschluss am 7. Mai 2026 veröffentlicht wird. Eine Analystenkonferenz ist anschließend um 14:30 Uhr ET angesetzt. Der Marktkonsens rechnet mit einem Q1-Umsatz von rund 1,56–1,58 Mrd. US-Dollar und einem GAAP-EPS von etwa 0,29. Im Q4-2025-Earnings-Call hatte Coinbase für Q1 Erlöse aus Abonnements und Services von 550–630 Mio. US-Dollar in Aussicht gestellt; die Transaktionserlöse hängen demnach vom Krypto-Markthandelsvolumen in Q1 ab.