Zuflüsse in XRP-Spot-ETFs im April auf Viermonatshoch

Nach einem deutlichen Stimmungsdämpfer im März haben die Spot-ETFs auf XRP im April wieder spürbar Kapital angezogen. Damit war April der stärkste Monat seit Dezember – obwohl der Kurs des zugrunde liegenden Tokens nur leicht zulegen konnte. XRP-ETFs drehen wieder ins Plus Spot-XRP-ETFs starteten nach ihrem Marktdebüt mit einer Rekordserie. Seit dem Start von Canary Capital's XRPC am 13. November flossen innerhalb von rund einem Monat etwa 1 Mrd. US-Dollar zu. Bis zum 7. Januar gab es keinen einzigen Handelstag, an dem die Nettoabflüsse die Zuflüsse überstiegen. Mit zunehmender globaler Unsicherheit kühlte das Interesse ab: Die Nettozuflüsse fielen laut den Daten von SoSoValue von 500 Mio. US-Dollar im Dezember auf 15,6 Mio. US-Dollar im Januar. Im Februar zog das Tempo leicht an, rund 58 Mio. US-Dollar kamen hinzu. Im März riss die Serie: Erstmals wiesen die Produkte einen Monat im Minus aus, mit Nettoabflüssen von mehr als 31 Mio. US-Dollar. Zusätzlich gab es mehrere Tage ohne meldepflichtige Aktivität. Auch im April wurden vereinzelt Tage ohne ausgewiesene Flows verzeichnet, insgesamt endete der Monat aber klar positiv: 81,59 Mio. US-Dollar Nettozuflüsse. Das ist der beste Monatswert seit Dezember, bleibt aber deutlich unter den Rekorden aus November und Dezember. Positiv: Die kumulierten Zuflüsse markierten am 29. April ein neues Allzeithoch von 1,3 Mrd. US-Dollar, bevor es am 30. April leicht zurückging. XRP-Kurs bleibt unter Druck Auffällig ist, dass XRP seit dem Start der Spot-ETFs deutlich nachgegeben hat. Am ersten Handelstag notierte der Token noch klar über 2,40 US-Dollar, aktuell ringt er um Stabilität oberhalb von 1,40 US-Dollar. Der Krypto-Analyst BATMAN sieht XRP an einem "Make-or-break"-Niveau, das die nächste größere Trendbewegung bestimmen könnte. XRP teste weiterhin eine Trendlinie; ein klarer Bruch darunter könne eine deutlichere Abwärtsbewegung auslösen. Auf der anderen Seite liege der Kurs nach seiner Einschätzung noch auf einer bullischen Trendlinie, was bei anhaltender Verteidigung weiteres Aufwärtspotenzial eröffnen könnte. Ein weiterer Analyst, CW, spricht von einem "langweiligen" Trend, betont aber, dass das Aufwärtspotenzial im Futures-Markt weiter zunehme. Diese aufgestaute Dynamik könne sich laut seiner Einschätzung schlagartig entladen, sobald die Seitwärtsphase endet.