Bitcoin-ETFs ziehen im April fast 2 Mrd. US-Dollar an – 2026 dreht ins Plus
Der April hat sich für die Kryptomärkte als stärkster Monat seit Ende des vergangenen Jahres erwiesen: Bitcoin (BTC) legte im Monatsverlauf um knapp 12% zu, und Spot-Bitcoin-ETFs verbuchten nahezu 2 Mrd. US-Dollar an frischen Mitteln. Gleichzeitig konnten ETFs auf die größte Altcoin nach Marktkapitalisierung ihre fünf Monate währende Verlustserie beenden, in der mehr als 2,5 Mrd. US-Dollar abgeflossen waren.
Spot-Bitcoin-ETFs wieder im Jahresplus
Nach einem Rekordmonat im Juli 2025, als Bitcoin-ETFs Zuflüsse von über 6 Mrd. US-Dollar verzeichneten, setzte sich der Kapitalzufluss im September und Oktober fort – mit jeweils rund 3,5 Mrd. US-Dollar pro Monat. Im November drehte das Bild: Etwa derselbe Betrag wurde abgezogen, parallel zu breiten Abgaben am Kryptomarkt. Im Dezember flossen über 1 Mrd. US-Dollar ab, im Januar weitere 1,6 Mrd. US-Dollar.
Im Februar ließ der Abwärtsdruck nach, das Ergebnis blieb aber negativ: Nettoabflüsse von 206 Mio. US-Dollar. Im März endete die viermonatige Durststrecke mit Nettozuflüssen von 1,32 Mrd. US-Dollar. Der April fiel noch stärker aus: Neben dem Kursanstieg von knapp 12% zog es laut SoSoValue fast 2 Mrd. US-Dollar in die Produkte – der beste Monat seit Oktober des Vorjahres.
Durch die positiven Mittelbewegungen im März und April stehen die kumulierten Nettozuflüsse für 2026 inzwischen bei fast 1,5 Mrd. US-Dollar. BlackRocks IBIT führt weiterhin klar bei den Gesamtzuflüssen, gefolgt von Fidelitys FBTC.
Ethereum-ETFs beenden Negativserie
Während die Bitcoin-Produkte ihre negative Phase bereits im März hinter sich ließen, setzten sich die Abflüsse bei Ethereum-ETFs zunächst fort. Im November wurden 1,42 Mrd. US-Dollar abgezogen, im Dezember 616 Mio. US-Dollar, im Januar 353 Mio. US-Dollar, im Februar 370 Mio. US-Dollar und im März weitere 46 Mio. US-Dollar.
Diese fünfmonatige Abflussserie – die schwerste in der Geschichte der Spot-Ethereum-ETFs – endete erst im April. Im vergangenen Monat flossen 356 Mio. US-Dollar zu. Auf Jahressicht bleibt die Bilanz dennoch negativ: In den ersten vier Monaten wurden insgesamt über 410 Mio. US-Dollar aus den Fonds abgezogen. Auch hier liegt BlackRocks erstes Produkt, ETHA, vorn, gefolgt von Fidelitys FETH.