Südkorea führt Krypto-Steuer zum 1. Januar 2027 ein
Nach Angaben von BlockBeats will die südkoreanische Regierung die Besteuerung von Krypto-Vermögenswerten wie geplant zum Januar des kommenden Jahres einführen. Der nationale Steuerdienst (National Tax Service, NTS) arbeitet derzeit an den dazugehörigen Bekanntmachungen; deren Veröffentlichung wird in Kürze zusammen mit der Gesetzesankündigung erwartet.
Moon Kyungho, Direktor der Einkommensteuerabteilung im Ministerium für Wirtschaft und Finanzen, erklärte, der NTS habe mehrere praxisnahe Abstimmungen mit den fünf größten Krypto-Anbietern Upbit, Bithumb, Coinone, Korbit und Gopax durchgeführt.
Auf Grundlage des geltenden Einkommensteuerrechts sollen Erträge aus der Übertragung oder Verleihung von Krypto-Assets ab dem 1. Januar des kommenden Jahres als "sonstige Einkünfte" eingestuft werden. Für Beträge oberhalb von 2,5 Mio. KRW gilt ein pauschaler Steuersatz von 22%, bestehend aus 20% Einkommensteuer und 2% Lokalsteuer. Betroffen sind den Angaben zufolge rund 13,26 Mio. Anleger.