Südkoreas Oberster Gerichtshof: Bitcoin auf zentralisierten Börsen kann in Strafverfahren beschlagnahmt werden

Südkoreas Oberster Gerichtshof entschied am 11. Dezember 2025, dass Bitcoin auf zentralisierten Handelsplattformen unter die Vermögenswerte fallen, die gemäß dem Strafprozessgesetz des Landes beschlagnahmt werden können, berichtet Cointelegraph am 9. Januar. Das Gericht bestätigte die Beschlagnahme von 55,6 BTC eines Verdächtigen in einem Geldwäschefall und stellte fest, dass Bitcoin über unabhängige Verwaltbarkeit, Übertragbarkeit und wirtschaftlichen Wert verfügt. Die Entscheidung verdeutlicht rechtliche Risiken für Nutzer, die Bitcoin auf Plattformen wie Upbit und Bithumb in Südkorea halten, da mutmaßlich mit kriminellen Aktivitäten verbundene Krypto-Vermögenswerte direkt auf Börsen eingefroren und konfisziert werden können. Nach diesem Urteil stehen Handelsplattformen unter erhöhtem Druck, Durchsuchungs- und Beschlagnahmebefehle unverzüglich zu befolgen und strenge KYC- sowie Tracking-Systeme aufrechtzuerhalten.