Südkoreas Regierungspartei will Krypto-Steuer streichen und plant vertrauliche Gespräche mit Top-Börsen
Nach Angaben von News1 will Südkoreas Regierungspartei People Power Party am 25. März in der Zentrale von Coinone ein nicht öffentliches Treffen mit Vertretern der fünf größten Kryptobörsen des Landes — Upbit, Bithumb, Coinone, Korbit und Gopax — sowie mit der Branchenorganisation DAXA abhalten. Im Mittelpunkt stehen Pläne zur Abschaffung des Systems zur Besteuerung virtueller Vermögenswerte, das ursprünglich im Januar 2027 in Kraft treten sollte. Zudem sollen Empfehlungen für regulatorische Vorbereitungen zur Ausgabe von Stablecoins und für die zweite Phase der Gesetzgebung eingeholt werden.
Bereits am 19. März hatte Fraktionschef Song Yeonseok einen Änderungsantrag zum Einkommensteuergesetz eingebracht, der die Abschaffung der Steuer auf Einkünfte aus virtuellen Vermögenswerten vorsieht. Zur Begründung verwies er darauf, dass eine fortgesetzte Besteuerung von Krypto-Anlagen nach der Abschaffung der Steuer auf Finanzanlageerträge Fragen der Fairness und einer Doppelbesteuerung aufwerfe und die Konsistenz des Steuersystems gewahrt werden müsse.