Südkoreas FIU verhängt Geldbuße von 2,73 Milliarden Won gegen Korbit und spricht institutionelle Verwarnung aus
Die Financial Intelligence Unit der südkoreanischen Finanzaufsichtsbehörde verhängte am 31. Dezember eine Geldbuße von 2,73 Milliarden Won (rund 1,88 Millionen US-Dollar) gegen Korbit und sprach eine institutionelle Verwarnung wegen Verstößen gegen Geldwäsche-Bekämpfungspflichten gemäß dem Gesetz über spezifische Finanzinformationen aus. Die FIU erteilte zudem dem Vorstandsvorsitzenden der Börse eine Ermahnung und dem Geldwäsche-Meldepflichtigen eine Rüge. Die Maßnahmen folgen einer Vor-Ort-Inspektion vom 16. Oktober bis 29. Oktober 2024, bei der die FIU drei schwerwiegende Compliance-Verstöße feststellte: etwa 22.000 Verstöße gegen Sorgfaltspflichten und Transaktionsbeschränkungen, darunter das Akzeptieren unklarer Ausweisdokumente und unvollständiger Kundeninformationen sowie fehlende periodische Neuprüfungen; 19 Vermögenstransfers mit drei nicht registrierten ausländischen Dienstleistern für virtuelle Vermögenswerte; und das Unterlassen von Geldwäsche-Risikobewertungen vor der Listung von 655 neuen Assets wie NFTs.