Südkorea verschärft Regeln für grenzüberschreitende Krypto-Transfers

Südkoreas Nationalversammlung hat nach Angaben von The Block eine Änderung des Devisentransaktionsgesetzes (Foreign Exchange Transaction Act) beschlossen. Künftig müssen sich Unternehmen, die grenzüberschreitende Übertragungen von Krypto-Assets abwickeln, beim Minister für Planung und Finanzen registrieren. Zudem wird der neue Begriff "virtual asset transfer business" eingeführt, der unter anderem Kryptowährungsbörsen und Verwahrer digitaler Vermögenswerte umfasst. Die Financial Services Commission will die Travel Rule auf sämtliche Krypto-Transaktionen ausweiten. Außerdem plant die Behörde eine Steuer von 22% auf Gewinne aus Krypto-Assets oberhalb von 2,5 Millionen Koreanischen Won, die ab Januar 2027 greifen soll.