SEC-Mitarbeiter erlauben Broker-Dealern 2% Eigenkapitalabzug für Payment-Stablecoins

Die Division of Trading and Markets der U.S. Securities and Exchange Commission veröffentlichte am 19. Februar ein FAQ zu Krypto-Asset-Aktivitäten und teilte mit, dass Mitarbeiter keine Einwände erheben würden, wenn Broker-Dealer einen 2%-Abzug auf Eigenpositionen in Payment-Stablecoins bei der Berechnung des Nettokapitals gemäß Exchange Act Rule 15c3-1 anwenden. Die Leitlinie stellt klar, dass bestehende Standards zur finanziellen Verantwortung von Broker-Dealern auf Payment-Stablecoins anwendbar sein können, und betont, dass die Antworten lediglich Mitarbeiteransichten darstellen, keine Rechtskraft besitzen und keine neuen Verpflichtungen schaffen. Das FAQ enthält außerdem Mitarbeiteransichten zu Verwahrung, Kapitalbehandlung, Transferagenten-Registrierung, Betrieb von nationalen Wertpapierbörsen und alternativen Handelssystemen, Clearing und Settlement sowie börsengehandelten Produkten mit Krypto-Asset-Verknüpfung. Commissioner Hester M. Peirce unterstützte den 2%-Abzugsansatz, bezeichnete Stablecoins als essenziell für Transaktionen auf Blockchain-Infrastruktur und bat um öffentliches Feedback.